Historie
Seit 2003 wurde in Bulgarien, Ungarn und der Türkei mit der Erschließung neuer Märkte und der Errichtung neuer Schwellenwerke begonnen. Aus dem Kirchdorfer Zementwerk ist in den vergangenen 20 Jahren ein Konzern hervorgegangen, der in dieser kurzen Zeit eine Umsatzsteigerung von ursprünglich 20 Millionen Euro auf 190 Millionen Euro erwirtschaftet hat.
Beim Kirchdorfer Zementwerk waren bis zum Jahr 1977 die direkten Erben der beiden Unternehmensgründer Hofmann und Dierzer die alleinigen Gesellschafter des Unternehmens, bis dann im selben Jahr 48 % des Zementwerkes an die Perlmooser AG Wien, den Marktführer im österreichischen Zementbereich, verkauft wurden. Im Jahr 1992 wurde ein größeres Aktienpaket der Perlmooser AG an die Lafarge Gruppe verkauft, welche zu den weltgrößten Zementherstellern zählen. Dieser neue Gesellschafter trennte sich aber von den nicht zum Kerngeschäft Zement gehörenden Beteiligungen und 1995 kam es dann auch bei der Kirchdorfer Gruppe zu einer Entflechtung des so genannten Diversifikationsbereiches. Lafarge Perlmooser war ab diesem Zeitpunkt nur mehr Gesellschafter im Zementbereich.
In den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es große Investitionen in die Produktivität, in die Qualität und im Umweltschutzbereich für verbesserten Emissions- und Lärmschutz. Eine neue Low-NOx-Brenneranlage und ein neues Kiln-Control-System sind nur zwei Beispiele von vielen Erneuerungen im Zementherstellungsverfahren, die zu einer wesentlichen Reduktion des Treibhausgases CO2 führten und die Lebensqualität der Kirchdorfer Bevölkerung enorm erhöht haben.
Mit der Einführung der neuen Zementsorten SC 80 und SBM 2000 wurde Ende der 90er Jahre sehr rasch auf die sich immer schneller ändernden Markterfordernisse reagiert. Durch eine expansive Marktpolitik ist es auch gelungen, Marktanteile zu gewinnen.
Am 3. April 2004 ist der Generaldirektor des Kirchdorfer Zementwerks, KR Mag. Max I. Machanek, nach langer und schwerer Krankheit im 57. Lebensjahr verstorben. Er hat die gesamte Kirchdorfer Gruppe mehr als 20 Jahre sehr erfolgreich geführt und zu einem dynamischen Unternehmen geformt, das sich durch qualitatives und quantitatives Wachstum auszeichnet.
Sein Nachfolger wurde Direktor Mag. Erich Frommwald, der schon viele Jahre an der Seite Machaneks für den Konzern Verantwortung getragen hatte und die erfolgreiche Erweiterung der Gruppe fortsetzte.


